Suche:

Zur Hauptseite Feedback Seitenkarte

 
Abbonieren Sie die Versendung:

Lesen Sie unsere
nachrichten im RSS-Format
RSS
Geschichte

Am 3. April 1801 wurde auf Befehl von Kaiser Pawel I. das Eisengießwerk, welches sich bis dahin auf der Insel Kotlin befand, nach St. Petersburg verlegt, an die achte Werst der Peterhofer Chaussee. Dieses Datum gilt als das offizielle Datum der Geburt des Werkes. Das erste Produkt des „Staatlichen Eisengießwerkes“ – so wurde das Werk in offiziellen Dokumenten genannt – waren Kanonenkugeln. Aber bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann das Werk sich in vielen Bereichen zu entwickeln und nahm in Russland die führende Position bei der Erarbeitung und Produktion von neuen Produkten ein.


Weltweite Berühmtheit brachte dem Werk Nikolai Iwanowitsch Putilow, ein begabter Ingenieur, Gelehrter und Unternehmer. Im Jahre 1868 kaufte er das Werk vom Staat und zog innerhalb von kurzer Zeit die Produktion von Schienen auf mit dem Ziel, das Kapital für den Bau von Güterwaggon zu erhöhen. N. Putilow richtete die in der Geschichte des Werkes erste Aktiengesellschaft ein, die Gesellschaft der Putilower Werke.


Es ist unmöglich, sämtliche Technik und Produkte aufzuzählen, die im Lauf von zwei Jahrhunderten gefertigt wurden. In den Jahren des I. Weltkrieges war das Kirower Werk der Hauptlieferant für Artilleriewaffen für die gesamte russische Armee, im II. Weltkrieg versorgte es die Sowjetarmee mit Panzern, in den Nachkriegsjahren begann es mit der Produktion von starken Traktoren für das Aufbrechen von Neuland. Turbozahnradaggregate, die im Werk gefertigt werden, sind praktisch auf allen Schiffen der Marine montiert sowie auf vielen zivilen Schiffen.


Das Kirower Werk stand immer im Ruf, ein großes wissenschaftlich-technisches Potential zu haben. In verschiedenen Jahren arbeiteten hier viele in der ganzen Welt bekannte Gelehrte und Ingenieure. Solche Menschen wie Isaak Moissejewitsch Salzmann (1905-1988), Direktor des Werkes von 1938-1945, Josef Jakowlewitsch Kotin (1908-1979), Chef des Konstruktionsbüros in der Kriegszeit, Manfred Antonowitsch Kasak (1908-1998), Hauptkonstrukteur der Dampfturbinen für Schiffe, Nikolaj Sergejewitsch Popow, Hauptkonstrukteur für Raupenkettenmaschinen und Traktoren. Diese sicherten dem Kirower Werk den Ruf als Flaggschiff der russischen Industrie. Einen bedeutenden Anteil an der Bewahrung des Produktionspotentials in den 90er Jahren brachte Petr Georgijewitsch Semenenko ein, welcher das Unternehmen von 1987-2005 leitete.


Die mehr als zweihundertjährige Geschichte der fruchtbaren Arbeit gestattet es dem Kirower Werk, selbstsicher in die Zukunft zu sehen. Gestützt auf Erfahrung und reiche Traditionen ist das Werk zuversichtlich in das 21. Jahrhundert eingetreten, versehen mit einer klaren Strategie für die weitere Entwicklung.


Grunddaten